Bizarre Falten

Es ist doch wohl wirklich unbestritten,
dass das Weibe da ist nur zum Ficken.
Hat es uns der Monotheismus seit jeher so gelehrt,
wieso sollte es sein jetzt und heut dann verkehrt.
Der Mann er sollte auch entscheiden,
wie strak er lässt sein Weibe leiden.
Kann sie schlagen mit Gerte oder Hand,
wenn sie anzieht das falsche G´wand.
Egal ob streng gekleidet oder nackt,
sie hat zu dienen wenn die Lust ihn packt.
Und wenn es seinem Ego tut schmeicheln,
kann er ein anderes Weibe lutschen lassen seine Eicheln.
Doch wehe wenn das Weib will gleiches Recht,
dann gehts der Schlampe aber richtig schlecht.
Dann lässt man mit Steinen nach ihr schmeissen,
auf dass der Gevatter Tod nach ihr tut greifen.
Oder tut mit der Peitsche ihr Zucht und Ordnung lehren,
sie darf dabei auch zucken und vor Schmerzen plärren.
Denn der Mann darf tun und lassen was er will,
während das Weibe nur brav hat zu halten still.
So tun heute zwar nur noch jene Männer denken,
deren Intelligenz selbst einen Steine tut noch kränken.
Leider muss ich zu unserer Männerschande sagen,
solche Kerle tun immer noch die Erde plagen.
Doch dass manche Frauen das für richtig halten,
erzeugt in meinem Kopf die bizarrsten Falten.

Geschrieben am
18.07.2019
© Angelo Rose

Was bleibt?

Ein Gedicht das nie geschrieben,
ist selten im Kopfe lang geblieben.
Meistens geht es schon verloren,
sobald ein andere Gedanke wird erkoren.
Doch selbst wenn es nicht sofort vergessen,
kann man seinen Erfolg nur sehr schlecht messen.
Auch leichter lässt es sich bewerten,
wenn die Tinte auf dem Papier tut härten.
Darum ist es besser man tut schreiben,
was für länger auf der Welt soll bleiben.

Geschrieben am
16.07.2019
© Angelo Rose

Lust am reimen

Ich reime nicht nur schöne Sachen,
über die die Menschen lachen.
Nein ich tue auch andere machen,
die sogar können Wut entfachen.

Ich reime über Gott und die Welt,
über das verschlingt unser Geld.
Aber auch über manchen Held,
der einst lebte auf unserer Welt.

Die Fantasie darf nicht vergessen werden,
denn nicht alles existiert hier auf Erden.
Tut aber doch unser Gedanken färben,
auch wenn es nie Realität tut werden.

Doch ein Reim der nicht spitz,
kann verkommen schnell zum Witz.
Auch wenn er handelt nicht vom Fritz
und im Gehirn macht einen Blitz.

Zum reimen tut´s ja vieles geben,
was uns begegnet so im Leben.
Das tut dann die Stimmung heben,
oder nur nach draußen streben.

Nicht alles ist Melodisch rund,
oder von der Sprach her bunt.
Gibt uns hohes Wissen kund,
manches ist sogar nur Schund.

Doch egal wie andere es bewerten,
mögen´s sein Laien oder gar Experten.
Die sich begeben auf meine Fährten,
oder nur ein paar Zeilen werten.

Egal ob zur Lyrik wird mein Werk erkoren,
oder in der Versenkung es muss schmoren.
Die Lust am reimen geht mir nicht verloren,
denn sie ist so scheint´s mir angeboren.

Geschrieben am
16.07.2019
© Angelo Rose

Der Motorradreiter

Er war ein grosser Krieger und auch Streiter,
ein kühner Recke und Motorradreiter.
Er war kein Hüne von Gestalt,
und von den Jahren noch nicht alt.
War für den Kampf wie´s schien geboren,
hat auch keinen davon je verloren.
Denn er zog in den Kampf steht´s mit bedacht,
auch über seine Feinde hat er nie gelacht.
Tat ihnen mit Respekt gegenüber treten,
aber auch auf seinen Siege niemals wetten.
Vielleicht tat deshalb kein Gegner ihn je schlagen,
die wenigsten auch einen echten Kampfe wagen.
Doch als der Ruf der Unbesiegbarkeit,
im ganzen Lande machte sich breit.
Tat er auf einmal leis verschwinden,
und wart bis heut nicht mehr zu finden.
Was blieb sind nur die Sagen und Geschichten,
die von seinen Heldentaten tun berichten.
Doch wer er war und wohin er tat dann gehen,
das tut auf einem anderen Blatte stehen.

Geschrieben am
07.07.2019
© Angelo Rose

Seit Anbeginn der Zeit

Seit Anbeginn der Zeit,
macht Religion unter den Menschen sich breit.
Ließ ihn rißige Tempel errichten,
und viel unschuldiges Leben vernichten.
Anders gläubige tat man verfluchen,
und das Heil in ihrer Vernichtung suchen.
Sie ließ zwar auch manch Gutes entstehen,
leider kann man meistens nur Ihr Schlechtes sehen.
Missbraucht und unterdrückt Menschenrechte,
liefert sich in den Medien zahlreiche Wortgefechte.
Religionen führten Kriege und Terrorschlachten,
was sie für viele Menschen unglaubwürdig machten.
Zwangen andere Menschen auf ihrem Glauben,
ganz selten verbreiteten sie die Friedenstauben.
Statt dessen waren es Feuer und Schwert,
mit denen Religionen zeigten ihren Wert.
Worauf sie heut so gerne beharren und pochen,
welche aber immer schon nur nach Machtgier rochen.
Religionen taten uns die wahren Götter bringen,
wer die nicht wollte, den taten sie umbringen.
Vor allem der Juden Gott, der 3 Religionen kotzte aus,
verbreitet heute immer noch Angst, Terror und Graus.
Da werden verstümmelt kleine Jungen,
und Mädchen unter ein Kopftuch gezwungen.
Berufen wird sich dabei auf Religionsfreiheit,
damit unterdrückt und nötigt man weltweit.
Doch langsam tun die aufgeklärten Menschen,
anders über die religiösen Lügen denken.
Heute werden Menschenrechte über Religion gestellt,
auch wenn es aus dem Priesterlager kräftig bellt.
Doch wie es weiter gehen wird im Staatstrara,
ob er nach den vielen Jahren wird endlich säkular,
oder die Priesterschaft weiter ihr Unwesen treibt,
das in ferner Zeit erst die Geschichte schreibt.

Geschrieben am
28.05.2019
© Angelo Rose